Regie und Text: Fiorenza Zanoni

Friedrich war ein sehr wichtiger und mächtiger König.
Er ist eine Figur der Geschichte, die jeder kennt. Bis heute ist sein Ruf weltweit bekannt. Nicht umsonst wurde er, „der Große“, genannt! Aber war Friedrich wirklich ein Großer? Warum sollte man sich überhaupt an ihn erinnern? Schließlich hat Geschichte besonders dann Bedeutung, wenn man aus ihr etwas lernt! Kann man von Friedrich dem Großen etwas lernen? Welches kulturhistorische Gewicht hat Friedrich in der heutigen Gesellschaft?
Diese schwierigen Fragen versuchen der Vater und die Mutter von Freddy zu beantworten; dabei möchten sie ihrem Sohn bei der Vorbereitung eines Referats über Friedrich, das er für die Schule schreiben muss, helfen. Es entwickelt sich eine Auseinandersetzung in der Familie über das Thema „Friedrich“, so dass Freddy sich dazu entscheidet die Sache selbst in die Hand zu nehmen und auf die Hilfe der Eltern zu verzichten.
Es stellt sich heraus, dass nur ein Einziger wirklich dabei helfen kann, nämlich der große Fritz persönlich.
In einer besonderen Atmosphäre, in der sich Vergangenheit und Gegenwart mit der Zukunft verbinden, nimmt Friedrich der Große den jungen Freddy mit auf eine Reise voller Emotionen, auf der die Geschichte des preußischen Königs ihm sehr „cool“ erscheint. Auch seine Schwester Minchen, die in einer Märchenwelt voller Prinzessinen und Könige lebt, kann sehr gut mit Fritz umgehen und ihn sogar kritisieren!
„Die Bedeutung der Vergangenheit kann man nur im Bezugsrahmen von seiner eigenen Gegenwart verstehen“ ( Friedrich II.)
Dem großen König wird auf der Reise bewusst, dass Minchen und Freddy seine „berühmte“ Vergangenheit so betrachten, als ob sie ein Märchen wie jedes andere wäre.
Zum ersten Mal erlebt Fritz dass Kinder die Geschichte seines Lebens besser als Mama, Papa und sogar Weizecker verstehen können, ganz einfach weil sie die Welt durch Fantasie und Imagination betrachten können.
Zu diesem Thema hat sich Fritz geäußert: "Wer sich an die Fantasie der Menschen wendet, wird immer den besiegen, der auf ihren Verstand einwirken will!" Es ist gerade das Kleinsein, das den Kindern die Fähigkeit gibt die Größe des Lebens zu erleben und den Verstand der Erwachsenen zu besiegen. Der kleine Freddy und die kleine Schwester Minchen erkennen die Größe des alten Fritz letztlich am besten.
Die kleinen Schauspieler des Theatervereins "Arlecchino" haben sich auf kreative aber auch kritische Weise mit dem Leben von Friedrich beschäftigt. Seit dem August 2012 haben sie sich sehr intensiv und kulturell mit dieser bedeutenden Persönlichkeit auseinandergesetzt. Das Theaterstück ist das Ergebnis unserer Forschung. Es ist nur die Antwort auf die Fragen, welche die Kinder sich selbst im Laufe unseres Projekts über Friedrich gestellt haben.

Schauspieler
Gegenwart - die Familie:
  1. MUTTER DOROTHEA: Lara Holtmann
  2. VATER WILLY: Luisa Holzweißig
  3. SOHN FREDDY (11 Jahre): Leonie Köhn/Marlene Weis
  4. TOCHTER MINCHEN (5 Jahre): Esme Gründel/Leonie Lorenz
  5. LEHRERIN FRAU VON FINKENSTEIN: Signe Bluhme
Vergangenheit - die Zeit von Friedrich
  1. FRIEDRICH DER GROßE: Anna Möhrmann
  2. KÖNIGIN SOPHIE DOROTHEA VON HANNOVER: Maya Püplichhuisen
  3. SOLDATENKÖNIG FRIEDRICH WILHELM I.: Lale Gronau
  4. FRIEDRICH DER GROßE (6 Jahre): Liam Baranowska/Peter Schmale
  5. SCHWESTER WILHELMINE (9 Jahre): Maya Klempin
  6. KAMMERZOFE: Jule Klausen
  7. JACQUES ÉGIDE DUHAN DE JANDUN: Meriel Gründel
  8. MADAME MARTHE DE ROCOULLE: Anne Schmale
  9. OBERHOFMEISTERIN VON KALCKSTEIN: Gina Dreßler
Schüler der 6. Klasse
Liam Baranowska, Gina Dreßler, Lale Gronau, Lara Holtmann, Jule Klausen, Maya Klempin, Leonie Köhn, Maya Püplichhuisen, Anne Schmale, Peter Schmale, Simon Schneider, Marlene Weis

Tänzerinnen
Schüler der Tanzschule „Kurrat“ Teltow. www.tanz-show-kurrat.de
Unterstützung und Danksagung:
Caroline Flüh, Kinderbuchautorin, Colonie Verlag
Gemeinde Kleinmachnow
Steinweg - Schule Kleinmachnow
Tanzschule Kurrat, Teltow
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